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Römerbadfest Hüfingen -- 3. und 4. September 2005
Neben Handwerksvorführungen, Übungen mit den Stangenwaffen und Rede und Antwort für die Besucher versuchen sich die Ulfinger erstmals im Theaterspielen. Mit Erfolg. Die Szenen kommen beim Publikum sehr gut an: eine Thingversammlung, bei der der romfreundliche Hunno es nicht schafft, die Stammesgenossen von den Vorteilen eines Foedus zu überzeugen; und, überraschend wirkungsvoll, die Brandbestattung unseres tot aufgefundenen Gesippen ....
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Tatsächlich: wir finden den toten Armin dort im Wald, wo uns sein Weib hingeführt hat. Durchbohrt von einem Pilum ?
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Nach dem Transport ins Dorf wird der Tote beklagt, gesäubert, gerühmt, geehrt und mit reichen Gaben versehen. Die Hinterbliebenen sind erschüttert. Das Dorf berät, ob die Witwe wieder in die Munt ihres Vaters fällt oder ob sie mit ihren Kindern einen neuen Platz findet ....
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Endlich wird der Tote auf seine letzte Ruhestatt gebettet. Feierlich wird er zum Brandplatz getragen.
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Nun tritt er seine Reise an. Wohlversorgt und gut gerüstet wird er seinen Gesippen einen Platz an der Tafel der Ahnen freihalten ....
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Das Thema “Tod und Bestattung” war nicht ohne. Sowohl für uns Darsteller und insbesondere die “verwaisten” Kinder, als auch für das Publikum, das bei drei Aufführungen jeweils verschieden, aber jedesmal berührt reagierte. Es war für uns ein Wagnis, das wir ohne allzuviel Vorbereitung angegangen sind und das uns bestärkt hat, in dieser Richtung weiterzugehen, weil es uns viel Freude gemacht hat und einen anderen Aspekt der Darstellung eröffnet hat, alternativ zum reinen Erklären und Zeigen, aber in einer klar erkennbaren Kunstform, die sich dem Besucher gut erschliesst. Die Kritiken von Veranstalter und Zuschauern haben das sehr bestätigt.
Für die freundliche Überlassung der Fotos besten Dank an Herb Jung!
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